Warum Einstiegssignale?

Zu den Signalen der wöchentlichen Trendbestimmung, wo wir über 20 der wichtigsten Indizes mittels ETFs zusammenfassen, beobachten und bewerten wir auch mehr als 50 ETFs in Tabellenform – vorwiegend für den Optionshandel.

Dies reicht von ETFs über Anleihen oder Bonds, Aktienindizes, Edelmetalle, Öl, Gas, verschiedene Sektoren und den sogenannten Soft-Commodities wie Weizen, Baumwolle oder Kaffee und Kakao. Die Signale sind relativ gut skalierbar, da wir nur die für den Optionshandel liquidesten Märkte in unser Portfolio aufnehmen.

Die Tabelle „Einstieg! – aktuelle Signale“ wird wöchentlich erstellt und soll zu weiteren Überprüfung von Handelsmöglichkeiten anregen – Wird vorzugsweise für den Optionshandel genutzt

Diese Signale sind für den aktiven Anleger gedacht, der entweder sein ETF-, oder Dividendenaktien-Portfolio mit mittelfristigen Strategien ergänzen möchte oder auch nur (bzw. vorwiegend) Optionen auf ETFs oder Futures handeln möchte.

Die Menge an beobachteten ETFs geben uns die Möglichkeit fast das ganze Jahr regelmäßige Signale zu erhalten aber auch nicht den Überblick zu verlieren. Viele Signale können auch mittels Futures umgesetzt werden und sind daher sehr gut geeignet um von kleinen Konten ab 5.000.- bis zu sechsstelligen Konten alles abzudecken. Größere Konten werden durch weitere Diversifikation gut handelbar.

Diese noch überschaubare Menge an beobachteten Werten dient dazu uns eine Marktstimmung zu übermitteln, die mit den zusätzlichen weichen Indikatoren (in den Tabellen Marktstruktur und Emotion) zu einem Gesamtbild wachsen. Durch die tägliche Beobachtung können wir mit der Zeit ein Gefühl für verschieden Märkte entwickeln – oder aber wir bemerken, dass wir für ganz bestimmte Märkte ein besonderes Gefühl entwickeln und können unsere Strategien dahingehend lenken, dass wir beispielsweise nur mehr Öl mittels Optionen handeln oder dass wir uns auf die Aktienmärkte konzentrieren und diese mittelfristig über Index-Futures handeln

Die Umlegung der Signale vom ETF auf Futures ist ohne weiteres möglich. Es gilt zwar einige Eigenheiten zu betrachten und die Preise sind nicht für alle Frontmonate 1:1 umlegbar – trotzdem gibt es Grundprinzipien, die uns durch die Beobachtung des ETFs eine Signalgenerierung und Umsetzung mittels Futures ermöglichen.

Ebenso ist statt der Verwendung des GLD der Handel über GC-Futures möglich.

Meine Herangehensweise entspricht vielleicht nicht immer den gängigen Meinungen – daher fordere ich euch auf: macht eigene Tests! Ihr solltet nichts ungeprüft übernehmen was in irgendwelchen Börsenbüchern, Webseiten oder Foren steht. Auch nicht mein Gelaber!

Sehr vieles an Wissen, was vermeintlich vermittelt wird ist kein allgemeingültiges Wissen. Dinge funktionieren eine Zeit lang und dann wieder einige Jahre nicht mehr. Wenn zu viele Leute das Gleiche tun, wie soll man dann Gewinne machen? Der gleiche Gewinn muss durch eine größere Anzahl an Leuten geteilt werden, aber er wird nicht mehr!

An der Börse wird Geld langfristig immer abseits der gängigen Marktmeinung verdient und ist psychologisch schwer durchzuhalten. Die größten Belohnungen erfolgen immer dann, wenn keiner mehr an Aktien glaubt!

Was auf Monatsbasis langfristig funktioniert, kann man nicht immer 1:1 auf kürzere Zeiteinheiten umlegen. Jedes System hat seine Zeiten, wo es einmal besser und einmal schlechter abschneidet.

 

Teil 1 – Die Trendbestimmung mittels Trendfolgeindikatoren

Der Volatility-Index VLX, Volatility-Stop oder der Supertrend-Indikator

Je nach benutzter Software heißt dieser Indikator ein klein wenig anders und auch die berechneten Punkte sind leicht abweichend voneinander. Nicht viel aber doch. Wir benutzen für die Trendfindung den Volatility-Stop (bei freestockcharts.com bzw. bei TC2000) mit den Einstellungen 15/3. Das bedeutet, dass der Indikator die 3-fache Schwankungsbreite der letzten 15 Wochen mit einem Punkt darstellt. Sichtbar gemacht im Chart durch die grünen und roten Punkte, die entweder einen Aufwärtstrend (Kurse befinden sich über den grünen Punkten) oder einen Abwärtstrend (Kurse befinden sich unter den roten Punkten) signalisieren.

Teil 2 – Einstiege finden mittels Oszillatoren

Nachdem wir nun den Trend eindeutig identifiziert haben, kommen wir zum Teil 2. Wir suchen nach Korrekturen im Trend. Dazu benötigen wir die im oberen Teil des Chartbildes dargestellten 3 Indikatoren, welches allesamt Oszillatoren sind. Den Oszillatoren gemein ist, dass sie um ihre Mittellinie schwanken – sie oszillieren. Im Gegensatz zu den Trendfolgern, die den Kurswerten folgen.

Wie lesen wir den Chart? Immer wenn der Preis über den grünen Punkten liegt (=Aufwärtstrend) suchen wir bei den 3 Oszillatoren ein Eintauchen in den unteren Extrembereich (Überverkauft-Bereich)

Folgende drei Oszillatoren kommen zur Anwendung

Wir arbeiten in der Investorenwerkstatt mit den Indikatoren

  • CCI (Commodity – Channel – Index)
  • RSI (Relative Stärke Index) und dem
  • PCR (Williams % R)

Jeder dieser Oszillatoren ist auf seine Art einzigartig und doch mögen wir es, wenn alle 3 Indikatoren in ihre Extrembereiche vorgedrungen sind und relativ gleichartige Signale geben.

Ich definiere bei allen dreien unterschiedliche Korrekturbereiche und Extrembereiche. Durch diese Zonenbetrachtung bekommen wir ein besseres Gefühl für Einstiege.

Durch die visuelle Betrachtung der Charts in Verbindung mit automatisierten Signalgebern (Anzeige der erhöhten kurzfristigen Volatilität oder die Berechnung der Preisstruktur über gleitende Durchschnitte zum Erkenn einer Korrektur) können wir viel besser abschätzen, ob es eine Handlungsmöglichkeit gibt oder nicht.

 

Die auf diesen Seiten gegebenen Hinweise und Informationen stellen nur meine persönliche Meinung nach bestem Wissen und Gewissen und nach meinem momentanen, jeweiligen Wissensstand dar und dienen lediglich der Information und Weiterbildung der Leser und meiner selbst sowie zu Marketing- und Schulungszwecken.

Trenderkennungen mit Signalen für über 50 ETFs und noch einiges mehr findet ihr in meiner Premium – Unterseite (bis auf Widerruf kostenfrei verfügbar!). Da ich die besprochenen Werte meist selbst handle, bzw. sie sich in meinem Depot befinden kann es zu Interessenkonflikten kommen!

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